HULF - FFw Falkenstein/Vogtland

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Fahrzeuge
Hubrettungs-Universallöschfahrzeug (HULF), Kennung 11/35/1

Bilder HULF: Einsatzfahrzeuge Vogtlandkreis (Fotograf: Eric Hering)

Geschafft: Falkensteiner Feuerwehr bekommt ihren HULF
  • Indienststellung 2009

  • erstes Multifunktionsfahrzeug sachsenweit welches mit Fördermitteln in einer freiwilligen Feuerwehr beschafft wurde

  • Kombination aus Hubrettungsfahrzeug mit 30m Rettungshöhe und Löschfahrzeug mit Zusatzbeladung techn. Hilfe, 1600l Wasservorrat und  Gruppenbesatzung

  • Haupteinsatzarten wie Retten, Löschen, Bergen und Schützen werden damit abgedeckt


Lange und geduldig wurde darauf gewartet, nun ist es endlich einsatzbereit: Die Rede ist vom nagelneuen Hubrettungs-Universallöschfahrzeug (HULF) der Freiwilligen Feuerwehr Falkenstein, das am 21. August am Feuerwehrdepot Falkenstein offiziell in Dienst gestellt wurde.

Auf dem Areal an der Rathenaustraße wimmelte es von zahlreichen Gästen, darunter viele Angehörige vogtländischer Wehren, die den so genannten „Multi-Star“ live in Augenschein nehmen wollten. Natürlich wurde auch gefeiert, denn dazu gab es allen Grund: Bis das lang ersehnte Fahrzeug endlich angerollt war, hatte die Wehrleitung um Mario Weiß und Hartmut Schörner viel Geduld und starke Nerven aufbringen müssen.
Rund 650.000 Euro hat das Spezialauto gekostet. Eine 50-prozentige Förderung wurde gewährt. „Das Fahrzeug ist technisch so kombiniert, dass alle Haupteinsatzarten Retten, Löschen, Bergen und Schützen abgedeckt werden können“, erklärte Stadtwehrleiter Hartmut Schörner. Neben dem Aufbau für Löscheinsätze verfügt es über eine Hubarbeitsbühne für drei Personen mit einer Arbeitshöhe von rund 30 Metern. Der Wassertank fasst 1600 Liter. Außerdem gehören zur Ausrüstung eine Vorrichtung zur Aufnahme von Krankentragen, hydraulische Rettungsgeräte sowie eine Wärmebildkamera.

„Es ist ein schöner Tag“, brachte Landespolizeipräsident Bernd Merbitz die Stimmungslage auf den Punkt. Neben der Freude über das moderne Einsatzfahrzeug war die Einweihung auch von Erleichterung geprägt. Denn bürokratische Vorschriften hatten sich zunächst als komplizierte Hürden erwiesen, die jedoch mit „der Hartnäckigkeit des CDU-Landtagsabgeordneten Jürgen Petzold“ überwunden werden konnten, so Merbitz. „Für unsere Feuerwehren tun wir alles in Sachsen“, versicherte er, räumte jedoch ein: „Alle, die unter Einsatz des eigenen Lebens andere Menschenleben retten, müssen noch mehr Würdigung finden.“ Ein Problem sei die Gewinnung von Nachwuchs: „Die Entscheidung, das Eintrittsalter für die Jugendfeuerwehren in Sachsen von zehn auf acht Jahre zu senken, ist richtig gewesen“, unterstrich der Polizeipräsident.
Auch Landrat Tassilo Lenk (CDU) gratulierte zum Fahrzeug und verwies auf dessen Einzigartigkeit im Vogtland und Südwestsachsen. Bürgermeister Arndt Rauchalles (CDU) erinnerte daran, dass mit der neuen Fahrzeugtechnik ein breitgefächertes Einsatzspektrum vor allem bei technischen Hilfeleistungen effektiver abgesichert werden könne. „Es ist kein teures Spielzeug, sondern eine sinnvolle Investition, die auch anderen Feuerwehren der Region mit zugute kommt“, verdeutlichte Landtagsabgeordneter Jürgen Petzold.

Nach den offiziellen Reden im Depot begann die Technikschau. Es gab Gastgeschenke und jede Menge guter Wünsche. Der Wichtigste von allen war gleich mehrmals zu hören: „Mögen die Feuerwehrleute von allen Einsätzen mit dem neuen Fahrzeug gesund zurückkehren.“

Quelle: Jürgen Hübner

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